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Erfolgreiche Suche nach der vermissten 8-Jährigen - Warum bedankt sich tschechischer innenminister bei den Rettungskräften nicht?
  Schändlich! Tschechischer Innenminister findet kein Dank!
Tschechischer Innenminister Hamáček hat sich bis heute nicht bei den Rettungskräften bedankt - gut, dass dies ein anderer gemacht hat.
15.10.2021 | Text: MSN/PM | Foto: PN

München – Ohne Zweifel wird die Koordination der Suche nach dem vermissten 8-jährigen Mädchen im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet in die Rettungsgeschichte eingehen. Innerhalb einiger Stunden nach der Vermisstenanzeige des deutschen Mädchens am Sonntag haben die tschechische und die bayerische Polizei, Feuerwehren und THW eine gigantische Such-Operation auf beiden Länderseiten auf die Beine gestellt. 1500 Menschen, 40 Suchhunde, mehrere Hubschrauber mit Thermobild und ein spezieller Polizei-Alpin-Rettungstrupp für schwieriges Gelände suchten nach der Vermissten. Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern mit so unterschiedlicher Sprache wie Deutsch und Tschechisch und dazu noch der bayerische Dialekt, den ausnahmslos zu verstehen sich mancher Berliner schwer tut, verdient schon eine Medaille. Sofort nach der Bekanntgabe, dass das vermisste Mädchen von einem Förster, der sich in dem Suchgebiet hervorragend auskennt, gefunden wurde, bedankte sich der bayerische Innenminister Joachim Herrmann bei allen Rettungskräften für ihren unermüdlichen Einsatz. Nicht aber bis jetzt sein Gegenüber auf der tschechischen Seite, Innenminister Jan
Hamáček. Bis heute fehlt Hamáčeks offizielle Anerkennung der involvierten Rettungskräfte. Journalisten in Tschechien sind es gewohnt, dass ihre Anfragen sowohl vom Amt des Präsidenten, als auch von der Regierung so gut wie nicht beantwortet werden. Deshalb verwundert es nicht, dass auch auf unsere, an die Pressestelle des tschechischen Innenministerium gerichtete Anfrage, von Pressesprecher Ing. Kratoška nicht geantwortet wurde. Fakt ist, dass es eine große Schande ist, dass der Minister Hamáček, keine Zeit gefunden hat, sich als der zuständige Innenminister bei den Rettungskräften, die Tag und Nacht bei Minustemperaturen das vermisste Mädchen gesucht haben, zu bedanken. Es ändert nichts an der Tatsache, dass am Ende ein Förster Martin Semecký, der sich im Gelände hervorragend auskannte, das Mädchen gefunden hat. Ein großer Dank gebührt allen Rettungskräften beider Länder, die sich bei der Suche beteiligt haben. Gut, dass wenigstens ein Innenminister Anstand hatte. Hier Video
 
 
 
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