Tanklager Krailling: Als erstes Fernsehteam überhaupt besuchten wir das geheimnisvolle Tanklager im Kreuzlinger Forst
  Der Hauptaktionär Rostislav Halášek und die insolvente Viktoriagruppe AG
16.02.2017 | Text: MSN | Foto: MSN/PN

Wie sehen die Eigentumsrechte des angeblichen Hauptaktionärs Rostislav Halášek an der Viktoriagruppe AG aus? Vor etwa zwei Jahren hatte der Eigentümer der Zypriotischen CIOLTIT HOLDINGS LTD. Halášek eine "Art" von Hilfe in der Verhandlung um die Rückkehr des "tschechischen" Problemdiesels der Tschechischen Regierung angeboten haben.
In unserem Interview (Bericht vom 24.11.2017) bestätigte der Geschäftsführer der Viktoriagruppe AG Petr Malý, die Halášeks Aktienmehrheit, jedoch zweifelte die Rechtsmäßigkeit an. Ist Rostislav Halášek auch in die Verhandlungen mit Insolvenzverwalter Mirko Möllen eingebunden und welche Rolle spielt jetzt der Hauptaktionär?
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  Staatsanwaltschaft München II. äußert sich zur Strafanzeige gegen Unbekannt
14.02.2017 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
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Um das Verfahren im Streit um den "tschechischen" Problemdiesel aufrecht zu erhalten, hat die SSHR (staatliche Verwaltung der tschechischen Materialreserven) am 15. Dezember 2015 eine Strafanzeige gegen Unbekannt, bei der Staatsanwaltschaft München II., erstattet (Bericht vom 22.02.2016). Eine Untersuchung wurde in die Wege geleitet.
Nun, nach einem Jahr, wurde die Ermittlung beendet. In unserem TV Interview gibt der Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich (Foto) die Ergebnisse der Untersuchung bekannt. Der tschechischen Seite, welche die Strafanzeige gestellt hat, wurden die Ergebnisse in einem ausführlichen Schreiben der Staatsanwaltschaft München II. auf dem Postweg, bereits übermittelt. Die tschechische Seite hat prompt Beschwerde gegen das Ergebnis eingelegt. Nach einem telefonischen Kontakt hat sich der Geschäftsführer der insolventen Viktoriagruppe AG Petr Malý nicht geäußert.
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  Die Klage des Insolvenzverwalters der Viktoriagruppe AG
04.02.2017 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
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Der Millionenklage des Insolvenzverwalters der Viktoriagruppe AG gegen die Tschechische Republik (Bericht vom 27.12.2016) sieht der Chef der SSHR (staatliche Verwaltung der tschechischen Materialreserven) Ing. Pavel Švagr gelassen entgegen.
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  Stand der Auslagerung
03.02.2017 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
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Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurde ein drittel des gesamt Bestandes in die Tschechische Republik ausgelagert.
Seit dem ersten Kesseltransport am 12. Oktober 2016 wurden regelmäßig 24 Transportzüge je 20 Kesselwagons abgefertigt.
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Es geht um 2.044.248,56 Euro:
Insolvenzverwalter fordert mehr als das Doppelte, über das bereits, vor Jahren vereinbarte hinaus.

14.01.2017 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Hintergrund: Die tschechische Niederlassung Viktoriagruppe a.s. schloss für ihre Hauptfirma, die deutsche Viktoriagruppe AG, im Jahr 2004 Verträge mit der tschechischen staatlichen Verwaltung der Rohstoffreserven SSHR, über die Lagerung von Dieselreserven in Tschechien ab. Ende 2010 handelte dieselbe Niederlassung über einen Vertragszusatz die Auslagerung des Treibstoffes nach Deutschland, in das Tanklager bei Krailling sowie die Regelung der Lagerkosten, aus. Seit 2004 wurden durch die Viktoriagruppe a.s. 14 Vertragszusätze mit der SSHR ausgehandelt.
Es stehen mehrere Klagen gegen den Tschechischen Staat im Raum:
Am 25. November 2016 reichte die Rechtsanwaltskanzlei Pluta GmbH über die Kanzlei Vaníček & Partners, eine auf Steuer- und Zollrecht spezialisierte tschechische Rechtskanzlei, eine Klage wegen "Grundloser Bereicherung" gegen die tschechische staatliche Verwaltung der Rohstoffreserven SSHR (Bericht vom 27.12.2016) beim zuständigen Gericht in Prag ein.
Den abgeschlossenen Vertragszusatz für die Zeit von 2010 bis 2013 stellt laut den tschechischen Medien der Insolvenzverwalter Ra. Mirko Möllen in Frage. Auf unsere schriftliche Anfrage zu den Details der angestrebten Klagen möchte sich Ra. Mirko Möllen nicht äußern. Jedoch wurden uns mehrere Klagen seitens Pluta GmbH gegen die Tschechische Republik in einem Telefonat vom 27.12.2016 mit der Münchner Insolvenzkanzlei bestätigt. Zu der Eigentumsfrage lies Insolvenzverwalter Möllen folgendes mitteilen: "Das Eigentum der Tschechischen Republik an den Dieselvorräten wurde deswegen nicht anerkannt, da die Eigentumsfrage nach wie vor offen ist" so das Büro des Insolvenzverwalters. Zu unserer erneuten Anfrage, über den, für die Tschechische Republik im Juli 2016 anerkannten Teil von 6,3 Mio. Liter Diesel von den insgesamt 74 Mio. Liter Treibstoffreserven durch die Insolvenzverwaltung, hatte sich Ra. Möllen bis heute nicht geäußert. Unseren Recherchen nach wurde monatlich pro Kubik des im Kraillinger Tanklager gelagerten "tschechischen" Problem-Diesel mit der tschechischen Verwaltung der staatlichen Rohstoffreserven SSHR eine Sume von 1,35 € durch die Viktoriagruppe a.s. ausgehandelt. Das zuständige Gericht in Prag wird jetzt klären müssen, ob rückwirkend für die Lagerung pro Kubik mehr gezahlt werden soll.
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  Die oberste Priorität: Die problemlose Auslagerung
04.01.2017 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
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Der erste Zug in diesem Jahr mit 20 Kesselwagons prall gefüllt mit dem "tschechischen" Problem-Diesel hat bereits Gestern bei einem traumhaften Wetter das Kraillinger Tanklager Richtung tschechische Grenze verlassen. Morgens, dank der eingespielter Zusammenarbeit der beiden Auslagerungsteams aus Deutschland und Tschechien, kann sich ein weiterer Zug mit zwanzig Kesselwagons auf die Reise machen.
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  Im Tanklager geht die Auslagerung planmäßig weiter
03.01.2017 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Während in München in der Etage der Insolvenzkanzlei Pluta GmbH an der Klage gegen die SSHR (tschechische staatliche Verwaltung der Rohstoffreserven) gefeilt wird (Bericht vom 27.12.2016), verlassen in den nächsten Tagen zwei ersten Züge mit je 20 Kesselwagons (Foto) Richtung Tschechien das Tanklager bei Krailling. Der neue Tanklager-Inhaber aus Tschechien will das Öl so schnell wie möglich raus haben, damit den Geschäften nachgehen werden kann. Wie uns die Chefin des Tanklagers Dr.jur. Kateřina Radostová auf Anfrage versicherte, laufe im Tanklager alles planmäßig und habe der neue Inhaber, Krailling Oils Development GmbH mit dem Rechtsstreit zwischen dem Insolvenzverwalter Ra. Möllen und der Tschechischen Republik nichts zu tun.

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  Wir bereiten Einzelheiten vor
Wir bereiten Einzelheiten über die vermehrten Klagen gegen die Tschechische Republik vor

30.12.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN | Aktuallisiert am 03.01.2017
Wie sieht die Aussicht auf ein Erfolg der am 25. November 2016 in Vertretung durch die auf Steuer- und Zollrecht spezialisierte Rechtskanzlei Vaníček & Partners in Prag eingereichte Klage aus? Wird die Auslagerung des Treibstoffes aus dem Tanklager bei Krailling beeinträchtigt und wie reagiert die SSHR (tschechische staatliche Verwaltung der Rohstoffreserven) auf die Klage? Warum werden die Eigentumsrechte an dem gelagerten Treibstoff nicht endlich vollständig geklärt und was steckt wirklich dahinter? Warum wird Geld für die Lagerung des Treibstoffes von jemand verlangt, diesem aber das Recht auf sein Eigentum bis jetzt nicht erteilt? Vor allem wieso wurde nur die angeblich fehlende Treibstoffmenge als Eigentum der Tschechischen Republik durch die Insolvenzkanzlei anerkannt? Wer liess es in seiner Verantwortung zu, dass die tschechische Viktoriagruppe a.s. Verträge mit den staatlichen Stellen abgeschlossen hat, die sich jetzt nach den alarmierenden Medienberichten angeblich als ungültig herausstellten? Und wie reagiert Kraillinger Gemeinde auf die eingereichte Klage?
Der Insolvenzverwalter Ra. Mirko Möllen möchte zu unseren Detailfragen der Klagen derzeit keine Auskunft geben, so sein Pressebüro. Die Gemeinde Krailling möchte als Mitglied des Gläubiger-Ausschusses zu der Sachlage ebenfalls keine Aussage machen, so Franz Wolfrum in einer E-Mail vom 02.01.2017.
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  Wir bereiten Einzelheiten vor
Insolvenzverwalter der Viktoriagruppe Mirko Möllen verklagt Tschechische Republik wegen angeblicher "Grundloser Bereicherung"

27.12.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Falls es klappt, wird sich die Kraillinger Gemeinde freuen. Es geht um mehr als 2 Millionen Euro. Insolvenzverwalter Ra. Mirko Möllen verlangt eine Nachzahlung für die erfolgte Lagerung des "tschechischen" Diesels durch die insolvente Viktoriagruppe AG und davon könnte auch die Gemeinde Krailling profitieren. Bis heute hat Ra. Möllen trotz Rechnungsbelegen das Eigentum der Tschechischen Republik an dem gelagerten Diesel offiziell nicht anerkannt, verlangt jedoch einen Ausgleich. Angeblich sind die ausgehandelten Verträge über die Lagerung, der ebenfalls insolventen tschechischen Viktoriagruppe a.s. mit der tschechischen staatlichen Verwaltung der Rohstoffreserven SSHR, ungültig. Die ausgehandelten Lagergebühren waren nach der Begründung der Klage viel zu niedrig angesetzt als in Deutschland üblich ist und so klagt jetzt Möllen auf die Zahlung der Differenz. Der Pressesprecher der Insolvenzkanzlei Pluta GmbH Patrick Sutter hat unsere Anfrage heute Abend in einem Telefonat bestätigt, dass es sich um mehrere Klagen gegen die Tschechische Republik handelt.

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  Bilanz 2016
21.12.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
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Vor ein paar Tagen ist der letzte Transportzug für dieses Jahr aus Krailling in Tschechien angekommen. Seit dem Beginn der Auslagerung im Oktober 2016, wurden insgesamt 13 Züge mit jeweils 20 Kesselwagons ausgelagert das entspricht 20% der 74 Mio. Liter des gelagerten tschechischen Öl-Bestandes im Kraillinger Tanklager. Zuletzt wurden zwei Züge in der Woche abgefertigt. Das vorhaben, im nächsten Jahr auf drei Züge pro Woche zu erhöhen, musste wg. der anderweitigen arbeitsintensiven Beschäftigung des Deutschen Zolls zurück gestellt werden. Somit wird man auch zukünftig mit zwei Zügen pro Woche auskommen müssen. Ob überhaupt von dem Diesel etwas fehlt, wird man erst nach der Auslagerung erfahren können.
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  Wende im Rechtsstreit?
24.11.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Lange Zeit hat es gedauert bis Mediaservice Novotny den ehemaligen Geschäftsführer der insolventen Viktoriagruppe Petr Malý unter vier Augen interviewen konnte. Immer wieder mehrere Termine waren vereinbart dann plötzlich platzten sie. Jetzt bricht Petr Malý sein Schweigen und spricht detailliert über die Praktiken im Ölgeschäft, äußere Einwirkung der höheren Etagen, Insolvenz der Viktoriagruppe AG und wem der gelagerte Treibstoff im Kraillinger Tanklager eigentlich gehört. Seine Bedingung: keine Kameras, keine Aufzeichnungsgeräte nur ein Gespräch. Wir trafen uns in einem unauffäligen Café mitten in München.
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  Das geheimnisvolle Häuschen auf dem Hügel
17.11.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
11.000 Kubikmeter Diesel lagern unter diesen Häuschen. Von hier aus wird der Treibstoff freigegeben, dann fließt er unterirdisch in die Verteilungsstation und schließlich kommt er in die Kesselwagons. A einem halben Tag ist es dann so weit. Jeder einzelne Kesselwagon wird gewogen und anschließend von den anwesenden Zollbeamten verplombt, Papiere auf die Überfahrt gedruckt und Zug verabschiedet sich dann in Richtung tschechische Grenze.
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  Chef der SSHR Ing. Pavel Švagr: "Wir wissen das es Schwierigkeiten geben kann"
09.11.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Diese Woche wird, von insgesamt 70 Zügen, der fünfte Kesselzug mit 20 Wagons mit einem Fassungsvermögen von jeweils 60 Tsd. Litern Treibstoff, für die Reise aus dem Kraillinger Tanklager in die Tschechische Republik fertig gemacht. Doch schon jetzt beginnt in den tschechischen Medien eine heiße Diskussion wem eigentlich der Treibstoff gehört, der vom Insolvenzverwalter Mirko Möllen als Eigentum der tschechischen Steuerzahler, bis heute nicht anerkannt worden ist. Der Insolvenzverwalter kann eine Frist im Kaufvertrag von 18 Monaten anwenden (siehe Bericht vom 22.10.16), doch Mirko Möllen ist sich vermutlich bewusst, dass es selbst für ihn finanzielle Folgen haben kann...
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Wird sich die Insolvenz der FAU s.r.o. im Kraillinger Tanklager bemerkbar machen?   
04.11.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
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Nach dem bekannt wurde, dass eine der größten Ölhandelsfirmen der Tschechischen Republik, die FAU s.r.o. ihre Insolvenz in Tschechien angemeldet hat, kam die Erinnerungen an die Insolvenz der Viktoriagruppe im Tanklager hoch. FAU s.r.o. galt bei dem nächtlichen Verhandlungsmarathon von 11. auf 12.07.2016 in München, als Garant für die Auslagerung des Treibstoffes In die Tschechische Republik. In unserem TV Interview betonnte der zweite Geschäftsführer der Kraillinger Oils Development GmbH Ing. Miroslav Ševčík, dass die Insolvenz der tschechischen Firma FAU s.r.o...

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  Das Auslagern läuft nach Plan. Bis zu 20 Züge zum Ende des Jahres
03.11.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Seit 12.10.2016 sind bisher vier Züge mit jeweils 20 kleineren Kesselwagons, mit 60.000 Liter Fassungsvermögen, abgefertigt worden. Bis Jahresende rechnet die Krailling Oils Development GmbH mit einer weiteren Auslagerung von 17 bis 20 Zügen. Dies wären dann rund 1,2 Mio. Liter Treibstoff. Bald sollen aus dem Tanklager zwei Züge und ab Januar 2017 drei Züge wöchentlich rollen.
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  Wie verschwinden 6,3 Mio. Liter Treibstoff?
29.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Eine Frage bleibt trotzdem bestehen: Wo sind eigentlich die gegen Ende August 2016 bei einer Pressekonferenz erwähnten 6,3 Mio. Liter Diesel geblieben? Ob überhaupt etwas fehlt? Falls ja, wieviel? Dies wird man erst nach der Auslagerung sagen können. Die Ermittlungen gegen die Verantwortlichen laufen, sagt Chef der SSHR (tschechische staatliche Verwaltung der Materialreserven) Ing. Pavel Švagr.
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  Weitere Züge mit Kesselwagons sind auf dem Weg nach Tschechien
26.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Mit Euphorie und Erleichterung ist am Mittwoch, vor zwei Wochen, der erste Transportzug nach Tschechien aufgebrochen. Wie geplant sind heute weitere 20 Kesselwagons aus dem bayerischen Tanklager bei Krailling
unterwegs. So kommt es gelegen, wenn die Chefin des Tanklagers Dr.jur. Kateřina Radostová mit dem neuen Geschäftsführer Ing. Miroslav Ševčík (zweiter von links) mit echten bayerischen Leberkas um das leibliche Wohl der Mitarbeiter am Arbeitsplatz sorgen.
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  Routinemäßige Abfertigung
25.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Seit mehreren Jahren war hier auf der Waage im Tanklager nichts mehr los. Aber seit dem die neuen Besitzer des Tanklagers angefangen haben den Treibstoff auszulagern, haben sie mehr Personal eingestellt. Die aus Tschechien ankommenden Kesselwagons müssen aber einzeln gewogen werden da sie für die Waage viel zu kurz sind. Werner Müller kennt das Problem, er ist seit Jahren für die Arbeit an der Waage im Tanklager verantwortlich, es kommt immer anders, als man denkt sagt er nachdenkklich, jetzt ist Routine angesagt, endlich kommt Ordnung rein, freut sich Werner Müller.
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Die Sache mit dem Eigentum des Diesels ist immer noch nicht vom Tisch
22.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Bei allem Jubel in der Tschechischen Republik um die Auslagerung des Diesels in der vergangenen Woche ist die Sache mit dem Treibstoff eigentlich noch immer nicht ausgestanden. Der Insolvenzverwalter Mirko Möllen kann immer noch innerhalb einer vereinbarten Frist, bis Februar 2018, beim zuständigen Gericht in Weilheim Widerspruch einreichen. Eine Anfrage bei dem Insolvenzverwalter Ra. Mirko Möllen ergab...

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  Wechsel an der Führungsspitze
20.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Nach dem Ausscheiden von Ölfachmann Vojtěch Csabi (Miteigentümer der Fa. FAU a.s.) wurde Ing. Miroslav Ševčík als neuer Geschäftsführer an der Seite von Dr.jur. Kateřina Radostová benannt. Ševčík ist Vorstandsmitglied der tschechischen Aktiengesellschaft TOMA a.s. aus Otrokovice (Ost-Mähren), die in Bereichen wie Ökologie, Wasseraufbereitung, Finanzleasing, Postdienstleistung und nicht zuletzt in Bahnreparaturen tätig ist. TOMA a.s. hat die Reparatur der Gleise im Kraillinger Tanklager konsequent voran getrieben und am Tanklager im Kraillinger Forst wie die Tschechische Holding a.s. beteiligt ist.
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  Tschechische Ölhandelsfirma FAU s.r.o. meldet Insolvenz an
19.11.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/MO
Wie jetzt bekannt wurde meldete eine der größten Ölhandelsfirma der Tschechischen Republik am zum 11.10.2016 Insolvenz an. Der Geschäftsführer und erfahrene Ölfachmann Vojtěch Csabi ist bereits als Berater der Krailling Oils Development GmbH ausgeschieden. Die FAU s.r.o. schuldet laut den tschechischen Medien dem tschechischen Fiskus angeblich 850 Mio. Tschechische Kronen (umgerechnet etwa 31 Mio. Euro).
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  Anfrage über den angeblich verlorenen Kontakt zu einem der Geschäftsführern der Viktoriagruppe AG bei Insolvenzverwalter Ra. Mirko Möllen / Pluta GmbH wurde beantwortet
19.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Am 14.10.2016 berichtete unter anderen der staatliche tschechische Fernsehsender CT24 in einer Sondersendung zur Rückkehr des Diesels nach Tschechien, daß: "...der ehemalige Geschäftsführer der Viktoriagruppe AG für den Insolvenzverwalter nicht kontaktierbar sei..." siehe Meldung vom 15.10.2016. Unsere E-Mail Anfrage vom 17.10.16 an die Insolvenzkanzlei der Pluta GmbH in München, an Ra. Möllen wurde heute wie folgt beantwortet: "Ein Austausch erfolgt mit allen beteiligten Personen. Die Kommunikation findet direkt oder indirekt über anwaltliche Vertretter statt." So der Insolvenzvewalter Ra. Mirko Möllen in der schriftlichen Antwort.
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  "Das waren zwei Jahre der härtesten Verhandlungen die ich je hatte" sagt der Mann der den Diesel nach Tschechien brachte
17.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Ing. Pavel Švagr, Chef der SSHR (tschechische staatliche Verwaltung der Materialreserven), hatte nie gezweifelt, dass er es nicht schaffen würde den durch den Insolvenzverwalter blockierten Treibstoff aus Krailling wieder zurück nach Tschechien zu bekommen. Es waren harte zwei Jahre, die einige graue Haare mehr brachten. Aufgeben ist nicht mein Ding und es hat sich gelohnt, sagt der 54 Jähriger Prager in unserem exklusiven TV Interview.
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  Wo ist der Geschäftsführer der Viktoriagruppe AG?
15.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/DH
Am 14.10.2016 wurde im tschechischen staatlichen Fernsehen in einer Sondersendung zur Rückkehr des verlorenen Diesels vermeldet, dass der deutsche Insolvenzverwalter den Hauptgeschäftsführer der Viktoriagruppe AG nicht kontaktieren kann. Angeblich hält er sich oft im Ausland auf. Unseren früheren Recherchen Ende August nach wurde er angeblich zuletzt in einem bayerischen Kurort gesichtet. Unseren Recherchen nach befindet er sich dort nicht mehr. Den weiteren Spekulationen nach soll er auch an der französischen Küste am Mittelmeer ein Quartier bezogen haben.
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  Der erste Transportzug wurde in Tschechien von der tschechischen Regierung in Empfang genommen
14.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/JL
Der Chef der SSHR, Pavel Švagr, hat es nach zähen zweijährigen Verhandlungen geschafft den ersten Transportzug mit dem umstrittenen Treibstoff aus dem Tanklager bei Krailling zurück in die Tschechische Republik zu führen. Im Dasein des tschechischen Premier Bohuslav Sobotka und dem bayerischen Staatssekretär Bernd Sibler entplombte Švagr den ersten Wagon mit dem Diesel.
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  Der erste Transportzug ist mit dem Diesel auf dem Weg in die Tschechische Republik Videobeitrag 
12.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Um 15:21 hat der erste Transportzug mit 20 vollbetankten Wagons
ca. 980 Tonnen Treibstoff das Kraillinger Tanklager Richtung tschechische Grenze verlassen. Die Route des ersten Zuges: Krailling, Regensburg, Furth im Wald, Zwischenlager Třemošná bei Pilsen. Von Třemošná aus wird der Treibstof an weitere Tanklager in Tschechien verteilt, einer davon ist, wie Kraillinger Tanklager in Roudnice nad Labem (Raudnitz an der Elbe) 1942 von der Wehrmacht gebaut. Es werden eins bis zwei Züge pro Woche folgen insgesamt benötigt man für den Abtransport der 74 Mio. Liter Diesel der bis März 2017 andauern soll ca. 70 Züge.
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  Für die Abfahrt nach Tschechien stehen die Kesselwagons bereit
12.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Videobeitrag 
Die Chefin des Kraillinger Tanklagers Dr.jur. Kateřina Radostová hat jeden Grund zufrieden zu sein... Mehr in unserem Eksklusiv-Interview
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Der erste Transportzug wurde gerade voll betankt
11.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Videobeitrag
Trotz anfänglichen Schwierigkeiten wurde das was nicht passte passend gemacht und die Verspätung wieder eingeholt. Wann aber der Zug das Tanklager Richtung Tschechien
verlassen darf ist zur Zeit noch unklar.
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  Aktion: "Bringen wir es nach Hause" hat begonnen
Schicksalstag für die Tschechische Republik im Streit um das Öl

11.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Videobeitrag  
Der erste Transportzug ist gerade aus Tschechien eingetroffen. Nachdem die Wagons gewogen wurden, konnten die Transportzüge noch nicht betankt werden.

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Erste gemeinsame Pressekonferenz im Kraillinger Rathaus
07.10.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Videobeitrag
Zu einer ersten gemeinsamen Pressekonferenz trafen sich die erste Bürgermeisterin von Krailling Christine Borst, der Germeringer Oberbürgermeister Andreas Haas die Geschäftsführerin der Firma Krailling Oils Development GmbH, Dr.jur. Kateřina Radostová mit Prof. Nico Skusa vor der
Presse, im Kraillinger Rathaus. Pläne und Interessen wurden vorgestellt.
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  Erste amtliche Begehungskontrolle der technischen Anlage im Tanklager
28.09.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Heute, kurz vor 09:00 Uhr, haben die Regierungsbeamten von Oberbayern die technische Instandsetzung im Tanklager begutachtet. Darunter den technischen Zustand der Gleise, der Waage und sonstiger technischer Einrichtung.
Interviews mit der Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Firma Krailling Oils Development GmbH,
Dr.jur. Kateřina Radostová und dem Eisenbahnbetriebsleiter Dipl. Ing. Carsten Möckl.

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Arbeiten am Verladeterminal
28.09.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
In der vergangenen Woche wurde das Verladeterminal abgeschliffen und jetzt werden die offenen Stellen versiegelt.
Die Fugen werden später neu gemacht und an anderer Stelle sind die Gleise bereits fast fertig. Mit speziellen Gleisbaumaschinen wird das Gleisbett derzeit mit Schottersteinen gefüllt.
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  Erstes Vorstellungsgespräch
21.09.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Videobeitrag
Bei einem ersten Vorstellungsgespräch haben sich heute im Kraillinger Rathaus die
1. Bürgermeisterin Christine Borst und die Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Krailling Oils Development GmbH Dr.jur. Kateřina Radostová kennen gelernt.
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  Arbeiten bei jedem Wetter
20.09.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Man sieht die Mannschaft ist präzise aufeinander abgestimmt. Alles läuft ohne zwischenfälle, jetzt werden die Bahnschwellen ausgetauscht. Es ist trotzdem noch viel zu tun. Man ist aber zuversichtlich den vereinbarten Termin einzuhalten.
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  Die Mosaiksteine der geheimnisvollen Viktoriagruppe AG
12.09.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Die Verantwortlichen und ihre bunten Geschäftsfreunde. Eine tschechische Realität auf deutschem Boden.

Hier trugen wir viele Erkenntnisse über den Verbleib des tschechischen Diesels und die Viktoriagruppe AG zu einem Mosaikbild zusammen. Von den Anfängen der Viktoriapetrol a.s. zur Gründung der Viktoriagruppe AG, den Ersparnissen der Lagerkosten, dringender Warnungen durch den Geheimdienst, die auf taube Ohren mehrerer tschechischer Ex-Regierungen stießen und den mysteriösen Ölstandsmessungen. Zuletzt geht es auch um den
16-stündigen Verkaufsmarathon der insolventen Viktoriagruppe AG in München und einer festgesetzten Klagefrist
von18 Monaten.
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  Oberstaatsanwaltschaft ermittelt
07.09.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Es steht fest, dass im Tanklager der insolventen Viktoriagruppe AG um die 6,3 Mio. Liter Diesel im Wert von ca. 3.440.000,- Euro fehlen (davon haben wir berichtet). Die tschechische Oberstaatsanwaltschaft ermittelt.
Viktoriagruppe AG wurde nach einer zähen (16 Stunden) Verhandlung in der Nacht vom 11. auf 12. Juli 2016 an die Krailling Oils Development GmbH verkauft. Die tschechische Seite sieht die Verantwortung für das Fehlen des Diesels bei den ehemaligen Vertretern der Viktoriagruppe AG und wurde aktiv.
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  Exklusivinterview: 1. Arbeitstag der Geschäftsführerin des Kraillinger Tanklagers
31.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN Videobeitrag
Während des Besuchs im Tanklager trafen wir uns mit der tschechischen Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Firma Krailling Oils Development GmbH, Dr.jur. Kateřina Radostová (Foto), zu einem exklusiven Interview und befragten sie nach der weiteren Zukunft, den Eigentumsverhältnissen und Plänen für das ca. 200 ha großes Firmengelände in Krailling. Mehr in unserem TV Interview.
Mehr Info | Pressematerial + Bild- und TV-Videomaterial
  Exklusivinterview mit Ing. Pavel Švagr (Chef der SSHR)
31.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN Videobeitrag
Der Chef der SSHR (staatliche Verwaltung der tschechischen Materialreserven) Ing. Pavel Švagr (Foto) erklärt das weitere Vorgehen für die Rückführung des eingelagerten Treibstoffes in die Tschechische Republik.
Mehr in unserem TV Interview.
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  Pressekonferenz im Tanklager
31.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN Videobeitrag
Für die Öffentlichkeit präsentierten Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Firma Krailling Oils Development GmbH, Dr.jur. Kateřina Radostová und der SSHR (tschechische staatliche Verwaltung der Materialreserven) Chef Ing. Pavel Švagr weitere Schritte in der Rückführung der tschechischen Treibstoffsvorräte im Kreuzlinger Forst bei Krailling.
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  Im II. Weltkrieg gebaut
31.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Die von Hitlers Wehrmacht gebaute und als "Schokoladenfabrik" getarnte Tankanlage im Kraillinger Forst ist top im Schuss und bis heute voll funktionsfähig.
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  Das Tanklager von innen, eine faszinierende Welt
31.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Nach dem Insolvenzverfahren der Viktoriagruppe AG durften wir als erstes Fernsehteam überhaupt das Tanklager in Krailling mit der Kamera von innen besuchen.
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  Instandsetzung des Verladeterminals
31.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN Videobeitrag
Am Bahnsteig des Verladeterminals werden alle Fugen erneuert. Dies ist eine Sicherheitsmaßnahme, die auch bei Tankstellen durchgeführt wird. Mehr in unserem TV Interview.
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  Start für die Reparatur
31.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Heute begann der erste Tag der Gleisreparaturen. Die neue Firma Krailling Oils Development GmbH ist vertraglich dazu verpflichtet, die maroden Gleise und weitere dazu gehörige technische Einrichtungen, die man zum Auslagern des Diesels benötigt, innerhalb von acht Wochen zu reparieren. Die Rückführung des Treibstoffes soll bis zu sechs Monate dauern. Hierzu hat die SSHR bereits einen Vertrag mit der tschechischen Čepro a.s. abgeschlossen.
Die Rückführung soll etwa 2,4 Mio. Euro kosten.
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  Reparaturauftrag wurde vergeben
16.08.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Unseren Recherchen zufolge bekam die Kraillinger Gleisbaufirma Emeran Braun GmbH & Co. KG (Foto) den im
sechs-stelligen Eurobereich liegenden Auftrag zur Reparatur der Gleise.
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  Vandalen demolierten Einrichtung auf dem Tanklagergelände
31.07.2016 | Text: MSN | Fotomontage: MSN/PN
Zwischen 18.-28.07. 2016 wurde auf dem Gelände des Tanklagers ein Radlader entwendet und eine Pumpenstation beschädigt. Es entstand 3500.- Euro Sachschaden wie die Polizei mitteilte.
Auf Anfrage zu dem Vorfall wollte sich die Krailling Oils Development GmbH nicht äussern.

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  Bindungen
12.07.16 | Text: MSN | Foto: MSN/MO
Die tschechische Öl-Handelsfirma FAU s.r.o. wurde 1993 gegründet. Ihr Geschäftsführer
Vojtěch Csabi, der auch als Geschäftsführer der Kraillinger Oils Development GmbH im Handelsregister aufgeführt ist, soll nach Darstellung der tschechischen Medien auch Geschäftsführer der Firma Precheza a.s. (Foto) in Přerov sein. Precheza a.s. gehört zum Agrofert Konzern. Inhaber dieses Konzerns, zu dem auch einige auflagenstarke Zeitungen in der Tschechischen Republik gehören, ist der Milliardär und derzeitige tschechische Finanzminister Andrej Babiš, der wegen undursichtigen EU-Förderungen nicht nur in Tschechien Schlagzeilen machte. Das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung OLAF wurde ende Januar 2016 in Sachen Agrofert Gruppe aktiv. Seit 2013 gehört auch die deutsche Lieken Gruppe in seine Agrofert-Sammlung.

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  Der Käufer des Kraillinger Tanklagers
12.07.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Die zu dem Zeitpunkt auf dem Ölmarkt völlig unbekannte, am 16.03.16 neu gegründete Firma Krailling Oils Development GmbH aus Pulach b. München (Foto) mit Bindungen (Medienspekulationen) zu der tschechischen Öl-Handelsfirma
FAU s.r.o. aus Prerov (Tschechien) bekam den Zuschlag. Eine tschechische Zeitung meldete später eine Kaufsumme von etwa 15 Mio. Euro. Vertraglich verpflichtete sich die Firma auf eigene Kosten mit der Reparatur der maroden Gleise, damit dem Abtransport des Öls in die Tschechische Republik nichts im Wege steht.
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  Erleichterung
12.07.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN Videobeitrag
Noch in der Nacht gab sich der SSHR Verwaltungschef Ing. Pavel Švagr (Foto) in München in unserem exklusiven
TV-Interview deutlich erleichtert. Mehr in unserem TV Interview.
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  Der 16-stündige Verhandlungsmarathon
11.-12.07.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Am 11. Juli 2016 wurden die Verhandlungen für den Verkauf der Viktoriagruppe AG um 13:00 Uhr im Bürokomplex bei
Notarin Helene Ludewig in München (Foto) eröffnet. Um fünf Uhr nachts wurde der Handel dann abgeschlossen.
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  Teile des Areals sollen ein Erholungsgebiet für die Kraillinger werden
14.05.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN Videobeitrag
Im Rathaus von Krailling wurden schon große Pläne geschmiedet. Die Oberbürgermeisterin von Krailling,
Christine Borst (Foto), betonte allerdings in unserem TV-Interview: "Wenn das Eigentum des Öls nicht geklärt ist,
wird die Gemeinde das Areal zusammen mit dem Öl nicht kaufen... Das auf gar keinen Fall...".
Mehr in unserem TV Interview.
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  Viktoriagruppe AG wurde zum Verkauf angeboten
Text: MSN | Fotomontage: MSN/PN
Der Insolvenzverwalter Mirko Möllen hat die Viktoriagruppe AG (Foto) zum Verkauf frei gegeben. Es haben einige Firmen, wie die Slowakische Slavia Capital Group a.s., die tschechische FAU s.r.o. oder auch die Kraillinger
Gemeinde, ihre Angebote abgegeben.

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  Tschechischer Premier Bohuslav Sobotka bittet in München um Hilfe
10.03.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Für einen 2-Tägigen Besuch brach der tschechische Premier Bohuslav Sobotka (ČSSD) nach Bayern auf (Foto mit Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer). Der tschechische staatliche Rundfunk (Český rozhlas) meldet: Premier Sobotka kann im Streit um den Treibstoff keine staatliche hilfe seitens Bayern zu erwarten, über technische Hilfe für den reibungslosen Abtransport aber angefragt hat.
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  Inspektion der Gleise auf dem Areal
03.03.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Doch bevor das gelagerte Öl Richtung Tschechische Republik bewegt werden darf, müssen die vorhandene Gleise befahrbar sein und das sind sie zum heutigen Zeitpunkt keinesfalls. Am 03.03.2016 führte die Strabag AG eine umfangreiche Inspektion (Foto) auf dem Gelände der Viktoriagruppe AG durch. So wurde schnell klar, dass der Abtransport des gelagerten Treibstoffes niemals in der vorgesehener Zeit des Insolvenzverwalters zu schaffen ist.
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  SSHR Chef Ing. Pavel Švagr (Interview)
Foto: Text: MSN | Foto: MSN/PN
Jede Gelegenheit, die sich bot, nahm der SSHR (tschechische staatliche Verwaltung der Materialreserven) Chef
Ing. Pavel Švagr (Foto) wahr, um , um nach Krailling zu fahren und nicht zuletzt zu manifestieren, dass der Treibstoff tschechisches Eigentum ist. In unserem Exklusiv-Interview betont Pavel Švagr, dass die Tschechische Republik auf jeden Fall bereit ist, nach der ausdrücklichen Eigentumsanerkennung alle finanziellen Forderungen seitens des Insolvenzverwalters zu erfüllen. Im gesetzten Fall sollte die Tschechische Republik nicht als Eigentümerin anerkannt werden. Denn er sieht nicht ein, warum die Tschechen für etwas zahlen sollten, was ihnen rein rechtlich nicht gehört.
Mehr in unserem TV Interview.
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  Die Transportzüge sollten rollen
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Insolvezverwalter Ra. Möllen gab den Weg frei, um das gelagerte Öl bis zum 30. April 2016 zurück in die Tschechische Republik abzutransportieren, mit der Begründung, man wolle das Lager weiter verwerten. Der Insolvenzverwalter hat die Tschechische Republik als Eigentümerin des Öls allerdings nicht anerkannt und behält sich einen gerichtlichen Weg vor. Die Frist bis zum 30. April erwies sich wegen der Schäden an den Gleisen innerhalb des Areals
als mehr als unrealistisch.
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  Das große Fragezeichen
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Scheinbar kann der Insolvenzverwalter nicht mit Sicherheit bestimmen, wem die 74 Mio. Liter Diesel in den Tanks des Viktoriagruppe AG-Areals (Foto) gehören. Die Tschechische Regierung beteuert: "Wir verfügen über Rechnungen, dass wir das Öl gekauft und nach Krailling transportiert haben..." Der Insolvenzverwalter erkennt die Tschechische Regierung jedoch nicht als Eigentümerin des Öls an. So bleibt das Öl unangetastet in den Tanks im bayerischen Krailling. In den tschechischen Zeitungen und sozialen Medien wurde ein Shitstorm gegen Deutschland los getreten.
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  Weitere Gläubiger
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Die Gemeinde Krailling (Foto) hat angeblich offene Forderungen an die Viktoriagruppe AG. Von tschechischer Seite hat die SSHR (tschechische staatliche Verwaltung der Rohstoffreserven) laut dem Insolvenzverwalter seit dem Insolvenz-Eröffnungsverfahren keine Miete für das gelagerte Öl bezahlt und sie zeigt sich weiterhin als nicht kooperativ. Die tschechische SSHR argumentiert: "wenn es uns nicht gehört, brauchen wir dafür auch nichts bezahlen..."
Die Gemeinde Krailling ist auch eine Partei aus der Liste der Gläubiger.
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  Die Anzeige gegen Unbekannt (Interview)
22.02.2016 | Text: MSN | Foto: MSN/PN
Um das Verfahren aufrecht zu erhalten, hat die tschechische SSHR (Pavel Švagr) am 15. Dezember 2015 eine Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Münchner Staatsanwaltschaft erstattet. Diese ist momentan in Bearbeitung.
Die Staatsanwaltschaft gibt zu einem laufenden Verfahren keine Stellungnahme. Mediaservice Novotny ist es jedoch gelungen, ein exklusives Interview mit dem Oberstaatsanwalt Ken Heidenreich (Foto) zu bekommen.
Mehr in unserem TV Interview.
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  Die Beschwerde des tschechischen Premiers Bohuslav Sobotka bei Kanzlerin Angela Merkel
Text: MSN | Foto: MSN/OO
Die Nicht-Anerkennung der tschechischen Forderung nach Herausgabe des Diesels an die Tschechische Republik erboste den amtierenden Premier Sobotka (Foto), sodass er sich bei einem Staatsbesuch der Kanzlerin beschwerte.
Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass der Fall Viktoriagruppe AG ein Fall für ein Insolvenzverfahren ist, womit die Bundesregierung nichts zu tun hat. Abgesehen davon würde sie sich auch nicht in die Arbeit der Justiz einmischen.
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  Die Insolvenz
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Dezember 2014 brachte der Viktoriagruppe AG das endgültige Aus. Die Münchner Insolvenzkanzlei Pluta GmbH (Foto) aus München eröffnete im Februar 2015 das Insolvenzverfahren beim Insolvenzgericht im Weilheim und lies die Öltanks versiegeln. Als Alleinherrscher übernahm der Insolvenzverwalter Ra. Mirko Möllen die Verantwortung für das weitere Schicksal des Tanklagers. Die Tschechische Republik als Eigentümerin des Öls erkennt der Insolvenzverwalter trotz Belege für den Kauf des Öls nicht an.
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  Wieviel Öl fehlt tatsächlich im Tanklager bei Krailling?
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Die Viktoriagruppe erhielt von SSHR die Erlaubnis, mit dem gelagerten Öl Handel zu betreiben, damit immer abgezapft und dazu gekauft wird. So bleibt der Diesel frisch. Bei einer Kontrolle im Juli 2014 fehlten in den Tanks 700.000 Liter, wofür die Viktoriagruppe AG 500.000 Tschechische Kronen Strafe zahlte. Zwei Monate später, im August 2014, laut SSHR fehlten im September 2014 5,5 Mio. Liter Diesel und im Dezember 2014 sollte durch die Messungen der Deutschen Zollbeamten gegenüber der Tschechischen Messungen eine Differenz von 6,3 Mio. Liter festgestellt, das geht aus einer veröffentlichten PM auf den SSHR Internetseiten vom 27.01.2016 hervor.
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  Eine EU-Verpflichtung für den Ernstfall
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Für eine Krisensituation ist die Tschechische Republik vertraglich verpflichtet, für 93 Tage Öl-Reserven zu lagern.
So wurden 74 Mio. Liter des tschechischen Öls aus Kapazitätsgründen nach Deutschland in die riesigen
unterirdischen Tanks (Foto) des Kraillinger Tanklagers der Viktoriagruppe AG ausgelagert. Diese Menge entspricht einem 2-Tagesbedarf der Tschechischen Republik.
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  Ein Pressetermin zum kennen lernen
Text: MSN | Foto: MSN/DH
Im Kraillinger Rarthaus im August 2008 fand ein Vorstellungstermin für die Presse statt. Das Tanklager Krailling ist von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben an die tschechischen Firma Viktoriagruppe AG, verkauft worden: (v.l.n.r.) Vertreter der BIMA Hans-Peter Fehr und Hans-Jürgen Wichard mit Kraillinger Bürgermeisterin Christine Borst und Vertreter der Viktoria-Gruppe Petr Maly (Vorsitzender) und Christoph Hoenning (Vertreter).
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  Viktoriagruppe AG aus dem Innenhof in das große Ölgeschäft bei Krailling
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Seit der Gründung 2005 in Deutschland, residierte Viktoriagruppe AG mitten in München. Petr Malý wechselte in den Vorstand und Viktoriagruppe AG zog am 01.09. 2009 nach Krailling in das Tanklager Germeringerstr.1.
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  Das Tanklager in der Würmtal-Gemeinde Krailling hatte früher ganz andere Herren gesehen
Text: MSN | Foto: MSN/PN
Von der Wehrmacht gebaut und gegen Luftangriffe als Schokoladenfabrik getarnt ging die gesamte Anlage nach dem Krieg unter die Verwaltung der Amerikaner. Später ging sie auf den Bund über, bis die Anlage schließlich privatisiert wurde. Die durch W.R.W. aus Kaiserslauten 2004 in München angemeldete Firma Viktoriagruppe AG kaufte im August 2009 das Gelände von der BIMA, zog aus München im September 2009 nach Krailling und lagerte im Tanklager seit November 2009 die Ölreserven der Tschechischen Republik. Florian Mohr (Betriebsleiter) wollte daraus ein Vorzeigelager machen. Das ist jedoch nicht ganz gelungen, denn die Viktoriagruppe AG meldete im Dezember 2014 Insolvenz an. 2016 wurde das Gelände an die Krailling Oils Development GmbH verkauft.
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